Neu kodieren mit DVR-Recode

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Version vom 17. Oktober 2017, 15:43 Uhr von Sascha (Diskussion | Beiträge) (Auflösung (X/Y))
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Aufnahme neu kodieren mit DVR-Recode

UHD-Fertigstellen Recode.jpg

WICHTIG: DVR-Recode UHD ist ein kostenpflichtiges Zusatzprodukt. Im Demo-Modus wird Ihnen der blaue Hinweis oben angezeigt. Beim Aufruf des Punktes 'Fertigstellen' geht DVR-Studio UHD online und prüft die Lizenzdaten bzw. die Gültigkeit des Demo-Zeitraums. Ist dies nicht möglich, wird die Verarbeitung verweigert.
So können Sie DVR-Studio UHD registrieren...
So können Sie eine Verlängerung des Demozeitraums beantragen...

Demobegrenzung und Einschränkungen

Solange DVR-Studio UHD nutzbar ist, kann auch DVR-Recode zeitlich unbefristet verwendet werden. Die einzige existierende Demobegrenzung ist ein nicht mehr entfernbares Wasserzeichen. Das Original der Aufnahme bleibt generell unverändert.
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Vorwahl des Ausgabeformats

UHD-Recode-Codec.png

Wählen Sie das zu Container-Format, in dem der Export erfolgen soll. HINWEIS: MPEG2 und H.264 ist nahezu auf allen Geräten abspielbar. H.265 ist in der Regel nur bei DVB-T2- und UHD-Geräten (HEVC, 4K) abspielbar.
Über den Button Recode-Zahnrad.jpg rufen Sie die Eigenschaften des gewählten Profils auf. Änderungen an Standard-Profilen gelten nur für den jeweiligen Aufruf.
TIPP: Sie können aber ein angepasstes Profil unter eigenen Namen abspeichern.
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Vordefinierte Profile von DVR-Recode UHD

Jede Profil-Liste ist in 3 Rubriken unterteilt:

  • --Häufig verwendet--
Hier werden automatisch die von Ihnen immer wieder verwendeten Profile gelistet.
  • --Eigene--
Speichern Sie manuell angepasste Profile unter neuen Namen ab. Weitere Infos...
  • --Vordefiniert--
Profile die auf verschiedene Formate und Geräte (Sartphone, Tablet-PC, iPhone, Apple) vordefiniert sind.

H.265 Profile (UHD, HEVC, DVB-T2)

UHD-Recode-Profil265.png

Wandlung von H.265, H.264 und MPEG2 in ein normgerechtes H.265 Format.
Jedes dieser Profile kann über das Zahnrädchen manuell verändert werden. Weitere Infos...
H.265 Codierung kommt aktuell bei DVB-T2 zum Einsatz und ist der modernste Codec mit der höchsten Komprimierung. Nachteil: Ältere Player und Geräte spielen dieses Format nicht ab. Aktuell verfügen nur DVB-T2 und UHD (HEVC) Geräte über einen H.265 Decoder.
Spezielle Profile für die Ausgabe in H.265:

  • H.265 Archive (Keep Resolution): Auflösung und Seitenverhältnis wird durch das Original vorgegeben.
  • UHD/4K-Archive: Auflösung 3840x2160 mit dem Seitenverhältnis des Originals.
  • HD1080-Archive: Auflösung 1920x1080 mit dem Seitenverhältnis des Originals.
  • HD720-Archive: Auflösung 1280x720 mit dem Seitenverhältnis des Originals.
  • PAL-Archive: Auflösung 720x576 mit dem Seitenverhältnis des Originals.

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H.264 Profile (HD, SD)

UHD-Recode-Profil264.png

Wandlung von H.265, H.264 und MPEG2 in ein normgerechtes H.264 Format.
Jedes dieser Profile kann über das Zahnrädchen manuell verändert werden. Weitere Infos...
H.264 Codierung kommt aktuell bei Kabel- und Sat-Empfang zum Einsatz und ist der gängigste Codec. H.264 läuft auf nahezu allen aktuellen TV Geräten und Receivern. Die höchste Kompatibilität hat das Datei-Format TS.
Das Blu-Ray Profil eignet sich besonders dazu, das DBV-Senderformat in H.264 normgerecht zu machen. Weitere Infos hier...
Spezielle Profile für die Ausgabe in H.264:

  • H.264 Archive (Keep Resolution): Vom Original wird das Seitenverhältnis und Auflösung übernommen.
  • Blu-Ray-Profil: Ausgabe erfolgt im normgerechtem Blu-Ray Format mit dem Seitenverhältnis des Originals.
  • AVCHD 2.0 Profil: Ausgabe erfolgt im normgerechtem AVCHD Format mit dem Seitenverhältnis des Originals.
  • PAL-Archive: Ausgabe erfolgt in der Auflösung 720x576 mit dem Seitenverhältnis des Originals.

Neben den Profilen zur Anpassung an die Norm und Komprimierung können Sie Filme direkt für bestimmte Geräte aufbereiten.

MPEG2 Profile (SD)

UHD-Recode-ProfilMPEG.png

Wandlung von H.265, H.264 und MPEG2 in normgerechtes MPEG2. Dieses Format wird nur für ältere Geräte oder einfache Player noch benötigt.
HINWEIS: Ist Ihr Ziel eine Video DVD zu erstellen, nutzen Sie die vollautomatische Verwendung von DVR-Recode UHD beim SD DVD Export. Näheres hier...
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Profil Eigenschaften verändern

Nach dem Klick auf das Zahnrädchen Recode-Zahnrad.jpg sehen Sie die Eigenschaften des Profils. Hier können Sie eigene Anpassungen vornehmen.
UHD-Recode-Zahnrad.png

HINWEIS: Der Recode-Prozess lastet die CPU voll aus. Auf älteren PCs kann die Verarbeitung je nach Einstellung mehrere Stunden dauern.

Ermittlung der persönlichen Grundeinstellung

Datenrate ermitteln

Hintergrund: Solange sich Bildinhalte kaum ändern, reichen geringe Datenraten aus, um eine gute Bildqualität zu erhalten. Bei Kameraschwenks oder schnelleren Bewegungen werden aber erheblich mehr Daten benötigt, um weiterhin ein gute Qualität zu erhalten. Ist die Datenrate pro Sekunde zu gering, muss der Encoder Teile des Bildes in Bereiche zusammenfassen. Es kommt zu Klötzchenbildung, Unschärfen und Wolkenbildung in Farbverläufen.
TIPP: Ermitteln Sie Ihre persönliche Grundeinstellung mit einem kleinen Test-Video mit einer Laufzeit von 1-5 Minuten. Da Sie nur Videoeinstellungen festlegen möchten, sollten bis bis auf eine Audio-Spur, alle anderen abgewählt werden. Am Besten geeignet sind TV-Produktion in sehr guter Studio-Qualität von einem Sendern mit einer hohen Datenrate (z.B. ARD, ZDF). Exportieren Sie Ihre Test-Datei ohne Optimierungen vornehmen zu lassen mit der Exportart TS.

So ermitteln Sie mit dieser Test-Datei Ihre persönlichen Einstellungen in DVR-Recode UHD:

  • Laden Sie die Test-Datei in einem neuen Projekt.
  • Rufen Sie direkt beim Fertigstellen DVR-Recode UHD auf und wählen Ihr Ziel-Profil.
  • Klicken Sie auf das Zahnrädchen, um die Eigenschaften des Profils zu sehen.
  • Wählen Sie Datenrate 'Sehr niedrig' und starten den Export.
  • Wiederholen Sie den Export in allen 5 Stufen bis 'sehr hoch'. Lassen Sie alle anderen Vorgaben unverändert.

Vergleichen die beim Export erstellten 5 Test-Dateien mit dem Original im Bezug auf:

  • Bildqualität
  • Dateigröße
  • Verarbeitungszeit

Berechnungstiefe ermitteln

Hintergrund: Bei H.264 und H.265 werden Veränderungen in der Bildfolge vom Encoder berechnet und die Informationen in die GOP (Group of Pictures) eingearbeitet. Die Berechungstiefe hat hier einen großen Einfluss auf die Bildqualität, obwohl die Dateigröße gleiche bleibt. Die Einstellung der Berechnungstiefe kann über den Schieber stufenlos von 'grob' bis 'fein' erfolgen, wobei der Zeitaufwand mit der Feinheit extrem zunimmt. Die Datenstruktur der GOPs wird zudem hoch komplex. Auf leistungsfähigen PCs oder wenn Zeit bei der Erstellung eine untergeordnete Rolle spielt, kann mit einer hohen Berechnungstiefe und gleichzeitig geringer Datenrate eine sehr hohe Bildqualität erreicht werden.
WICHTIGER HINWEIS: Die Encoder von DVR-Recode UHD sind bereits auf die Leistung von High-End-PCs und modernen Grafikkarten mit Hardware-Rendering ausgelegt. Auf normalen PCs kann die Berechnung in der untersten Stufe von ein paar Minuten bis hin mehreren Stunden in der Bererechnungstiefe 'fein' dauern. Eine zu hohe Tiefe kann zudem dazu führen, dass Playern mit alten oder einfachen Decodern sie nicht oder nur mit Störungen abspielen.
Beispiel:
Bei diesen 4 Einstellungen werden Sie in etwas die gleiche Bild-Qualität erwarten können:
UHD-Recode-Tacho.jpg

So ermitteln Sie die für Ihren PC sinnvollste Berechnungstiefe:

  • Laden Sie Ihre kleine Testdatei
  • Rufen Sie DVR-Recode UHD auf und wählen Ihr Ziel-Profil.
  • Rufen Sie über das Zahnrädchen die Eigenschaften des Profils auf.
  • Wählen Sie die Datenrate 'niedrig' oder 'sehr niedrig'.

HINWEIS: Bei kleinen Datenraten wirken sich Veränderungen der Berechnugstiefe am stärksten aus.

  • Stellen Sie den Zeiger nach ganz nach links auf 'grob (schnell)' und starten die Verarbeitung.
  • Wiederholen Sie den Export mit immer höher eingestellten Berechnungsstiefen.
Obwohl alle exportierten Dateien gleich groß sind, werden Sie unterschiedliche Bildqualität haben. Achten Sie in den einzelnen Filmen besonders auf folgendes:
  • Gibt es bei bewegten Großaufnahmen von Gesichtern um dem Kopf Verpixelungen?
  • Sind Hauttöne im Gesicht fließend und nicht verpixelt?
  • Sind bei Kameraschwenks über eine Landschaft Details noch gut zu erkennen?
  • Kommt es bei Flächen mit Farbverläufen zur Wolkenbildung?
  • Ist die Verarbeitungszeit für Sie akzeptabel?

Hinweis: Die Standardvorgabe bei der Berechnungstiefe und Datenrate 'Mittel' benötigt auf einen PC mit i7 Prozessor mit 3GHz etwa 40% der Echtzeit des Filmes. Wählen Sie eine sinnvolle Berechnungstiefe. Auf einem älteren PC kann eine Verarbeitung mit der höchsten Berechnugstiefe 'fein' bis zu mehreren Tagen dauern.

TIPP: So speichern Sie Ihre persönliche Einstellungen als ein eigenes Profil.
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Button Kalkulation - Hochrechnung der zu erwartenden Dateigröße

Dieser Button öffnet Ihnen eine Tabelle, die Ihnen ein Gefühl für Ihre Einstellung geben soll.
Sie sehen in der Tabelle, die Größe der Aufnahmen und Datenraten, so wie Sie mit und ohne DVR-Recode ausgegeben werden. Anhand einer farblichen Kennzeichnung sehen Sie, ob Ihre Einstellungen Sinn machen: UHD-Recode-ProfilCheck allg.png

  • GRÜN: Bei der Bearbeitung wird die Dateigröße kleiner.
  • GELB: Bei der Bearbeitung bleibt die Dateigröße in etwa gleich.
  • GRÜN: Bei der Bearbeitung die Dateigröße größer.


TIPP: Ist auf der zu erstellenden Disk ausreichend freier Platz, der eh frei bleiben würde, macht es auch Sinn eine höhere Datenrate zu wählen, als das Original hatte. Auf diese Weise können Sie die BluRay Norm für eine Aufnahme erzeugen, ohne dass durch das Rendern der Aufnahme Qualität verloren geht.
In einem Projekt wurden diese verschiedene Aufnahmen geladen:

  • DVB-T2 Aufnahme in H.265 in HD (Karneval in Köln) (ARD)
  • DVB-S2 Aufnahme in H.264 in HD (Rogue One) (Sky Cinema HD)
  • DVB-S2 Aufnahme in H.264 in HD (Game of Thrones) (Sky Atlantic HD)
  • DVB-S2 Aufnahme in H.265 in UHD (UHD1 Astra Demokanal)
  • DVB-S2 Aufnahme in H.265 in UHD (Fashion 4K)
  • DVB-S1 Aufnahme in MPEG2 in SD(Reisesendung)
  • DVB-S2 Aufnahme in H.265 in UHD (Fashion 4K)

Um Ihnen einen Gefühl zu geben, wie sich die Größen ändert habe ich die Kalkulation aufgerufen. In den nachfolgenden Bildern ist die Größe in den folgenden Stufen ersichtlich: (Zum Vergrößern auf das Bild klicken.)

  • Bild 1: Ausgabe in H265 mit dem Profil Archiv
  • Bild 2: Ausgabe in H265 mit dem Profil HD1080-Archiv
  • Bild 3: Ausgabe in H264 mit dem Profil Blu-Ray
  • Bild 4: Ausgabe in MPEG2 mit dem Profil DVD

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Datei Format

Folgende Formate stehen zur Verfügung.
Recode-Datei Formate.jpg

  • Bei *.ts und *.m2ts ist der Export nur mit konstanter Datenrate möglich.
  • Bei *.mp4 kann zwischen Qualitätsmodus (dynamische Datenrate) und konstanter Datenrate gewählt werden.

HINWEIS: Das TS Format eignet sich am Besten zum Streaming. Es wird von fast jedem Gerät abgespielt. Das MP4 Format kann hier Probleme machen, denn es beinhaltet keinerlei Steuerinformatione, die aber von vielen Receivern und TVs verlangt werden.
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Auflösung (X/Y)

Recode Auflösung.jpg

Geben Sie die gewünschte Auflösung in Pixel für den Export vor.
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Option 'Erhalte Seitenverhältnis'

Das Seiten-Verhältnis des Originals wird beibehalten, unabhängig von der gewählten Auflösung.

  • Option [Erhalte Auflösung] :

Die Auflösung des Originals wird immer beibehalten. Empfehlenswert bei mehreren Aufnahmen im Projekt mit verschiedenen Formaten.
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Kodierungsmodus

Es stehen zwei Modi, mit je 5 Stufen zur Verfügung:
Recode Kodierung Qualität.jpg

  • Kodiermodus: Qualität:

Die Ausgabedatei bekommt eine dynamische Datenrate, die je nach den Bilddynamik stark schwanken kann. Bei Bildfolgen nur wenigen Änderung, wird die Datenrate stark reduziert. Bei Szene mit vielen Bildänderungen, wie z.B. bei Action-Szenen, wird die Datenrate automatisch so angehoben, dass die von Ihnen vorgegebene Qualitäts-Stufe gehalten wird.
HINWEIS: Der Qualitätsmodus steht nur bei der Dateiformat *.mp4 zur Verfügung. Systembedingt ist die Dateigröße der Zieldatei im Vorfeld nicht zu ermitteln.

  • Kodiermodus: Datenrate

Die Ausgabedatei bekommt eine feste Datenrate. Wählen Sie dazu eine der fünf Stufen von 'sehr niedrig' bis 'sehr hoch'.
Alternativ können Sie über das Taschenrechner-Symbol auch die Zielgröße in MB oder die Datenrate direkt vorgeben.
Der Taschenrechner ruft dieses Fenster auf:
Recode Kodierung Datenrate.jpg

HINWEIS: Bei dem Dateiformaten *.ts und *.m2ts ist der Kodierungsmodus vorgegeben und nicht änderbar. Dies ist notwendig, um die Konformität mit der DVD- und BluRay-Norm zu gewähleisten. Da die echte Größe sehr von den Bewegungen in der Aufnahmen abhängig ist, kann dieser Wert nur als Näherungswert angesehen werden. In der Berechnung werden automatisch 10% als Sicherheit einkalkuliert.
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Option: Urspungs-Datenrate nicht überschreiten

Bei Aufnahmen mit schlechten Datenraten kann es bereits bei der Stufe "Mittel" dazu kommen, dass die neue Datei größer als das die Ursprungsdatei wird. Bei gesetzter Option wird sicher gestellt, dass die Ausgabedatei nicht größer wird als das Original.
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Einstellungen als eigenes Profil speichern

Recode Kodierung Eig Profil.jpg

Stellen Sie sich das Profil nach Ihren Bedürfnissen ein und klicken auf das grüne Pluszeichen. Sie sehen eine Zusammenfassung Ihres Profils, und können es unter einen eigenen Namen speichern.

Über das rote x können Sie Profile auch löschen.

HINWEIS: Vorgegeben Profile sind nicht löschbar.

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Arbeiten mit den Profilen von DVR-Recode

Bei der Nutzung von DVR-Recode bekommen Sie immer nur eine neue Datei angelegt. Das Original bleibt immer unangetastet.

  • Stapelverarbeitung nutzen:

Liegen mehrere Aufnahmen in der Zusammenstellung des Projekts, so werden alle nach und nach abgearbeitet. Sie erhalten pro Aufnahmen auch eine neue Datei.

  • HD Disk erstellen:
Verwenden Sie das Recode Profil "Blu-Ray-Profil", wenn das Ziel die Blue-Ray Erstellung ist.
Verwenden Sie das Recode Profil "AVCHD 2.0-Profil", wenn das Ziel die Erstellung einer ACVHD DVD ist.

HINWEIS: Sie erhalten im ersten Schritt nur die angepasste neue Filmdatei, die Sie noch weiter verarbeiten müssen. Das Weiterverarbeiten ist die gleiche Arbeitsfolge, wie beim normalen Disk Export :

- Neues Projekt anlegen.
- Einfügen der mit Recode erstellten Dateien
- Editieren der Metadaten
- Anlegen eines Disk-Menüs
- Fertigstellen mit der Exportart "HD Disk"

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Beschnitt (O/ U/ L/ R):

Sie haben die Möglichkeiten das Original zu beschneiden, um z.B. schwarze Balken oder Ränder bei der Verarbeitung einfach zu ignorieren. Geben die Anzahl der Pixel für Oben, Unten, Rechts und Links ein, die entfallen sollen.

  • Button Recode Vorschau.jpg
Bei gesetzter Option [Auto Beschnitt] erkennt das Programm automatisch schwarze Balken und rechnet diese aus dem Bildinhalt heraus.
  • Button [Vorschau] ruft dieses Fenster auf:

Recode beschnitt fenster.jpg

  • Button Recode plus minus.jpg : Verschieben der Einblendungen (O/U/L/R). Die roten Einblendungen kennzeichnen das, was bei der Verarbeitung abgeschnitten wird.
  • Button Recode zurück.jpg Recode vor.jpg : Durchsuchen Sie die Aufnahme nach einem geeigneten Bild. Voreingestellt ist immer die Mitte des verwendeten Bereichs der gewählten Aufnahme.
  • Button Recode Filmwahl.jpg :
Wählen Sie aus den Aufnahmen im Projekt die Aufnahme aus, nach der Sie die Ränder festlegen möchten. Die Randeinstellungen gelten für alle Aufnahmen im Projekt.
  • Button Recode Übernehmen.jpg : Nach einem Klick werden die eingestellten Werte übernommen.

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Wie arbeitet DVR-Recode UHD?

Bei der Verwendung von DVR-Recode UHD haben Sie zwar eine leicht verlustbehaftete Verarbeitung, können aber massiv das Volumen Ihrer Aufnahmen reduzieren.
Sie die Wahl zwischen zwei Modi:

  • Qualitäts-Modus: Sie bestimmen in 5 Stufen die zu erhaltende Qualitätsstufe, wobei hier die Datenrate nach der Bewegung in der Aufnahme dynamisch angepasst wird. Sie erhalten so eine gleichbleibende Bildqualität. Die resultierende Datenreduktion hängt sehr stark von der Bewegung in der Aufnahme ab. Folglich ist die Größe nicht im Vorfeld zu ermitteln.
  • Datenraten-Modus: Sie geben in 5 Stufen ein feste Datenrate vor. Alternativ können Sie die auch über einen Festwert oder eine Zielgröße der Ausgabedatei festlegen.

Eine Aufnahme durchläuft mehrer Schritte:

  1. Zerlegen in einzelne echte Bilder. Die Qualität bestimmt hier die Datenrate der Originaldatei.
  2. Die Bilder werden nach den Vorgaben der Profile neu skaliert.
  3. Codieren der neuen Bilder nach den Vorgaben der Profile. (MPEG2, H.264, H.265)
  • Bei allen Profilen (außer DVD-Profil) erhalten Sie ein platzsparendes Format:
Nähere Infos zu H.264 Codierung...
Nähere Infos zu H.265 Codierung...
  • Beim DVD Profil erhalten Sie eine MPEG2 Codierung und Auflösung einer SD Auflösung mit gleichem Seitenverhältnis.

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Anwendungsfälle für DVR-Recode

  • Wandlung von HEVC (UHD) (4K) in eine HD oder SD Auflösung:

Wandeln Sie 4K Inhalte in H.265 für ältere Geräte in HD in H.264 oder auch zu normalem MPEG2 in SD Auflösung.

  • Wandlung von HDTV in eine SD Auflösung:

Mit dem Profil "DVD Profil" wandeln Sie eine HDTV Aufnahme in eine normale SD Aufnahmen.

  • Beim Disk-Exporte:

TV Sender müssen sich nur an die DVB-Norm (Digital Video Broadcasting)halten. Diese Norm lässt aber Abweichungen zur DVD und Blu-Ray Norm zu. Player die es genau mit der Norm nehmen, können hier Probleme machen. Dies kann sich in von einfachen Bildstörungen bis hin zur Annahmeverweigerung der Disk durch den Player führen. DVR-Recorde stellt die Norm sicher.

  • Besonderheit beim DVB-Empfang:

Über einen Transponder werden in der Regel gleichzeitig mehrerer Videos übertragen und vom Encoder des Senders in eine H.264- bzw. H.265-Struktur gewandelt. Der Encoder muss sich dabei aber gleichzeitig nach allen Änderungen in den Bildern der Videos richten. Sind z.B. im Film A gerade kaum Änderungen, aber im Film B viele, so zieht der Film B den Datenbedarf des Transponders nach oben. Für Film A werden folglich unnötig Daten übertragen. Je nach Sender und Action im Film können da bis zu 70% zu unnötige Daten enthalten sein.
Auch die Wandlung in ein höheres Format kann erheblich Platz sparen. DVR-Recode zerlegt das Sender-Format zurück in einzelne Bilder und errechnet einen neuen Datenstream. Durch den Einsatz von HighEnd Encodern erreicht DVR-Recode mit gleicher Bildqualität in etwa folgende Datenreduktionen:

  • MPEG2 nach H.264 spart ca. 30%
  • H.264 nach H.265 spart ca. 20%
  • Gezielte Datenreduktion und Formatanpassung für Smart-Phones und Tablet-PCs:

Durch einfache Auswahl des Zielgerätes werden Ihre Aufnahmen in Bezug auf Qualität, Auflösung und Datenmenge an das jeweilige Endgerät angepasst.

  • Experten Modus:

Stellen Sie sich Ihr eigenes Encoder-Profil zusammen und passen es so Ihre Aufnahme Ihrem Endgerät oder Bedürfnissen an. Wenn es z.B. darum geht in einfachster Qualität die Daten platzsparende zu archivieren, nutzen Sie einfach die Option "Datenrate: Sehr niedrig".
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Bei der Verwendung der Profile mit Ausgabedateiformat MP4 und alle Apple Profilen wird der Ton immer in das AAC Tonformat gewandelt. Die Eigenschaften des Tonformats (z.B. Dolby Digital 2.0 oder Dolby Digital 5.1) wird hier vom Original übernommen.

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Besonderheiten und Tipps & Tricks

  • Besonderheit: MAC-Formate für iPhone und iPad:
Die Profile sind eng an das iTunes-Format angelehnt. Da es in den Standard-Player für diese Geräte keine Tonumschaltung gibt, wird nur die erste Tonspur exportiert. Dies ist die Spur, die auf der Seite "Aufnahmen" direkt unter der Videospur steht. Schieben Sie ggf. die gewünschte Tonspur mit den Pfeiltasten nach oben.
So verschieben Sie Tonspuren...
  • Eigenes MAC-Format mit mehreren Tonspuren:
Unterstützt Ihre Player App mehrere Tonträger, so legen Sie sich ein eigenes Profil an. Wählen Sie dazu ein Tablet-Profils aus. Legen Sie die Auflösung Ihres Apple-Gerätes fest und speichern das Profil unter eigenen Namen. Bei der Verwendung werden so alle Tonträger in der Aufnahmen exportiert, die auf der Seite "Aufnahmen" aktiviert waren.
So aktivieren und deaktivieren Sie Tonspuren...

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